Immediacy and Non-Simultaneity: UTOPIA OF SOUND

Diedrich Diederichsen und Constanze Ruhm (Hg.)

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 10

Engl., ca. 264 S., 16,5 x 22 cm, broschiert, 2010

ISBN 978-3-85160-173-2
€ 24,70 [A]
€ 24,00 [D]

Mit Beiträgen von Nora M. Alter, Michel Chion, Christoph Cox, Diedrich Diederichsen, Caryl Flinn, Barbara Flückiger, Tom Holert, Brandon LaBelle, Christian Petzold, Constanze Ruhm, Christian Scheib, Holger Schulze, Axel Stockburger, Terre Thaemlitz, Hildegard Westerkamp

Dass Klang mehr und mehr zu einem besonderen Objekt auch für Bildende Künstler_innen, Filmemacher_innen und die visuelle Kultur überhaupt geworden ist, nehmen in „Utopia of Sound" Wissenschaftler_innen, Theoretiker_innen und Künstler_innem zum Ausgangspunkt ihrer Reflexion. In welcher Weise stehen Sound, Klang, Geräusch in einem Verhältnis zum utopischen Moment von Kunstwerken oder künstlerischen Interventionen? Welche Bedeutung hat die Autonomisierung der Soundspur und des Sounddesigns in Film, Pop-Musik, Massenkultur für die Erschließung und Verwertung unserer sinnlichen Umgebung? Wie geht man einerseits mit der Professionalisierung von Soundgestaltung in Sound-Art und Sound-Design um, andererseits mit ihrer wissenschaftlichen Objektivierung in neuen Studiengängen und Forschungsprojekten? Autor_innen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Frankreich, den USA, Kanada und Japan schlagen Antworten und Handlungsweisen vor.

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FILM, AVANTGARDE, BIOPOLITIK

Sabeth Buchmann, Helmut Draxler und Stephan Geene (Hg.)

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 9

Dt., 300 S., zahlreiche Abb. in s/w und Farbe, 16,5 x 22 cm, broschiert, 2009

ISBN 978-3-85160-134-3
€ 24,70 [A]
€ 24,00 [D]

Mit Beiträgen von Rainer Bellenbaum, Wolfgang Bock, Gregg Bordowitz, Sabeth Buchmann, Peter Bürger, Eric de Bruyn, Astrid Deuber-Mankowsky, Katja Diefenbach, Helmut Draxler, Thomas Elsässer, Stephan Geene, Eva Geulen, Stephan Gregory, Marina Grzinic, Tom Holert, Nitzan Lebovic, Bert Rebhandl, Drehli Robnik, André Rottmann, Hito Steyerl und Tanja Widmann

Der Reader dokumentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojekts an der Jan-van-Eyck-Akademie und dreier Symposien zum Thema „Biopolitik“, die sich mit dem Topos der Biopolitik im Kontext des Mediums Film auseinandersetzten, „Film“ verstanden als Medium, das für die historischen Avantgarden der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in ihren Revivals der sechziger bis neunziger Jahre eine Schlüsselfunktion übernehmen sollte.
Die Fragestellung des Readers setzt bei den Widersprüchen und Aporien von „Biopolitik“ an und verfolgt den von Michel Foucault postulierten „Imperativ der Lebensoptimierung“ in den sozialrevolutionären, transgressiven Praktiken der ästhetischen und politischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts. Bei aller methodischen Diversität der Beiträge ist es der Anspruch dieser Publikation, das umrissene lebenswissenschaftliche Feld philosophisch, kunst- / filmwissenschaftlich und diskurstheoretisch umfassend zu bearbeiten.

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TECHNONATUREN. Design & Styles

Elke Gaugele / Petra Eisele (Hg.)

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 8

Dt., 258 S., 16,5 x 24,5 cm, zahlreiche Abb. in Farbe und s/w, broschiert, 2008

ISBN 978-3-85160-124-4
€ 22,00 [A]
€ 21,40 [D]

Leben als Technologie zu begreifen ist zentral für das Design des 21. Jahrhunderts. Immer deutlicher manifestiert sich ein neues organisches Design, in dem sich Grenzverläufe zwischen Natur und Technik, zwischen Lebendigem und Künstlichem aufheben.

TechnoNaturen untersucht die Rolle des Ästhetischen in diesem Prozess. Die gestalterischen sowie design- und kulturtheoretischen Beiträge reflektieren, in welchen biopolitischen Konstellationen sich heute die Kategorien Natur, Leben, Design, Kunst und Technik neu verbinden.

Technologien erzeugen neue Biomaterialitäten und setzen bei den Nanostrukturen des Körpers und der Dinge an, Life-Sciences und digitale Technologien gestalten Leben von Innen heraus. "New Media Objects" verschränken Analoges und Digitales.

Welche Reflexionen finden sich dazu im Mode-, Produkt-, Body- und Environment-Design, welche in zeitgenössischen künstlerischen Statements? Besonderes Interesse gilt den subjektiven Aneignungen dieser neuen Technologien und alltagskulturellen Umdeutungen in neuen Styles. TechnoNaturen stellt aktuelle Positionen aus Design, Alltag und Kunst zur Diskussion.

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RUBY SIRCAR

Liquid Homelands
The Sonic Productions of Second Generation [South] Asian Women

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 7

Engl., 170 S., 16,5 x 22 cm, zahlreiche Abb. in s/w, broschiert, 2008

ISBN 978-3-85160-118-3
€ 18,50 [A]
€ 18,00 [D]

This essay is an attempt to conceive a necessary step to be made by an emacipated “second generation” diaspora on its way to independence, no longer bound to the post-colonial and therefore not locality defined. The “second generation” was able to create its own self-definition, rooted within media and independent content, and thus emancipated itself from geographical and racist or sexist definitions; it is now no longer possible to keep on relating to theoretical roots within presenting a contemorary perspective or outlook.

Post-colonialism is like a religious bind that can lo longer hold against long-needed reforms. By trying to analyse and document the phenomenon of a “second generation” that places itself and its cultural productions and language within the liquid form of media, it is possible to break this bind built on geographical heritage and ethnic parameters.

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MARINA GRZINIC

Re-Politicizing Art, Theory, Presentation and New Media Technology

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 6

Engl., 238 S., 22 x 16,5 cm, zahlreiche Abb. in Farbe, broschiert, 2008

ISBN 978-3-85160-119-0

€ 18,50 [A]
€ 18,00 [D]

While so-called new capitalist global exhibition projects that either include selected Third and Second World artists and their artworks or are organized just for them are developing, so is a subtle system of inclusion and exclusion. These projects demonstrate some important new directions that can be seen not only as conceptual shifts but also as technological ones. Key here is the technique of transfer that provides the means of reproduction. The center (the capitalist First World) establishes hegemonic interpretations of the other worlds. We can detect a dialectical process between the technology of writing and the politics of publishing. Theory and the industry of theoretical writings are precise pyramidal constructions which are carefully safeguarded. Who can publish where and at what time and, moreover, who is positioned to provide the first line of interpretation, are extremely important decisions within the capitalist system. Huge symposia, seminars and panels are organized to support world exhibitions and global cultural projects, circulating the same theoretical personalities and public opinion makers who continually reproduce the capitalist system in theoretical terms. It is perfectly clear that in the field of global contemporary art and culture, we are not dealing with gestures of just exchange and production. We are instead dealing with the delineation of political lines within a certain (public) space, with a codification of this space and a naming of its political subjects. The question is whether, in addition to this process of codification, we also have spaces of resistance?

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ERICA TIETZE-CONRAT, Die Frau in der Kunstwissenschaft

Almut Krapf-Weiler (Hg.)

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 5

Dt., 224 S., Abb. in s/w, 16,5 x 24,5 cm, broschiert, 2007

ISBN 978-3-85160-106-0
€ 26,00 [A]
€ 25,30 [D]

Die beiden Text-Bände bieten eine Auswahl aus dem außerordentlich umfangreichen Schaffen der beiden Kunsthistoriker Erica Tietze-Conrat und HansTietze, denen es immer um die Verknüpfung ihrer geisteswissenschaftlich und ikonographisch orientierten Forschungen mit dem Engagement für die Kunst ihrer Zeit ging. Zahlreiche Texte Hans Tietzes sind auch im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Reformer der österreichischen Museen und ihrer Sammlungen zu lesen.
1938 aus Österreich vertrieben, setzten Hans und Erica Tietze in den USA ihre gemeinsame Forschungsarbeit unter sehr schwierigen Bedingungen fort. Sie sind nach dem Krieg nicht nach Österreich zurückgekehrt.

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HANS TIETZE, Lebendige Kunstwissenschaft

Almut Krapf-Weiler (Hg.)

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 4

Dt., 336 S., Abb. in s/w, 16,5 x 24,50 cm, broschiert, 2007

ISBN 978-3-85160-105-3
€ 29,00 [A]
€ 28,20 [D]

Die beiden Text-Bände bieten eine Auswahl aus dem außerordentlich umfangreichen Schaffen der beiden Kunsthistoriker Erica Tietze-Conrat und HansTietze, denen es immer um die Verknüpfung ihrer geisteswissenschaftlich und ikonographisch orientierten Forschungen mit dem Engagement für die Kunst ihrer Zeit ging. Zahlreiche Texte Hans Tietzes sind auch im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Reformer der österreichischen Museen und ihrer Sammlungen zu lesen.
1938 aus Österreich vertrieben, setzten Hans und Erica Tietze in den USA ihre gemeinsame Forschungsarbeit unter sehr schwierigen Bedingungen fort. Sie sind nach dem Krieg nicht nach Österreich zurückgekehrt.

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DAVID QUIGLEY

Carl Einstein. A Defense of the Real

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 3

Englisch, 316 S., zahlreiche Abb. in Farbe und s/w, 22,5 x 16,5 cm, gebunden, 2006

ISBN 978-3-85160-083-4
€ 24,70 [A]
€ 24,00 [D]

Carl Einstein erscheint immer deutlicher als eine der repräsentativsten, komplexesten und zukunftsweisenden Figuren in den Auseinandersetzungen und Engagements der europäischen Künstler und Intellektuellen zwischen 1. Weltkrieg, Revolution, Avantgardekunst, Spanischem Bürgerkrieg und Nationalsozialismus. Mit seinen Büchern über „Negerplastik“ (1915) und „Die Afrikanische Plastik“ (1921) öffnet er den Blick auf die eigenständige „Realität“ und „Intensität“ dieser Kunst, Begriffe, die er in seinen späteren Entwürfen zur Kunst der Gegenwart zugrunde legt und weiterentwickelt. Mitherausgeber diverser Zeitschriften (u.a. Die Pleite, mit Wieland Herzfelde), Zusammenarbeit mit Franz Pfemfert, George Grosz und John Heartfield, Autor einer sehr erfolgreichen Geschichte der „Kunst des 20. Jahrhunderts“ und einer ersten Monographie über Georges Braque, nach seiner Übersiedlung nach Paris in engem Kontakt mit Picasso und Daniel-Henri Kahnweiler, mit Georges Bataille Herausgeber der „Documents“ (1929), anarchistischer Aktivist und Spanienkämpfer: als intellektuelle Biographie, in der sich ein Zeitalter abbildet, fasst der englische Philosoph David Quigley die Stationen und Positionen Einsteins auf den Terrains der politischen, philosophischen und ästhetischen Auseinandersetzungen um eine „neue“ Kunst und eine „neue“ Gesellschaft.

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ROLF LAVEN
Franz Cicek und die Wiener Jugendkunst

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 2

Dt., 322 S., zahlreiche Abb. in Farbe und s/w, 16,5 x 23 cm, gebunden, 2006

ISBN 978-3-85160-077-3
€ 24,70 [A]
€ 24,00 [D]

Franz Cižek (1865-1946) gilt als herausragender Reformator der Kunstpädagogik. Seine Wiener Jugendkunstklassen, die er 1897, in großer Nähe zu den Wiener Secessionisten, gründete, wurden das Zentrum einer international nachhaltig wirksamen Reformbewegung. Die Würdigung und Ermutigung der kindlichen Kreativität, die sich in einem fördernden, von Enthusiasmus getragenen Mileu entfalten konnte, erschütterte die autoritären Regulierungskonzepte des öffentlichen Unterrichts. Cižeks praktische künstlerische Arbeit mit den Kindern und seine sehr erfolgreichen Ausstellungen in Großbritannien und den USA wurden bis in die Gegenwart wahrgenommen und weitergetragen, von Maria Montessori und der englischen Child Art-Bewegung ebenso wie, bis heute, von Reformbewegungen in Kanada und den USA.
Rolf Laven, der als Künstler und Kunstvermittler in Wien arbeitet, geht der Wirkungsgeschichte Cižeks auch in Interviews mit Zeitzeugen und ehemaligen Schülern nach und dokumentiert die Bedeutung seiner Lehre und seiner Schule, u.a. für Erika Giovanna Klien, Johannes Itten, Rudi Gernreich, Hans Hollein und Mark Rothko.

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THE ARTIST AS PUBLIC INTELLECTUAL?

Stephan Schmidt-Wulffen (Hg.)

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 1

Engl., 168 S., zahlreiche Abb. in Farbe, 16,5 x 22cm, broschiert, 2008

ISBN 978-3-85160-117-6
18,50 € [A]
18,00 € [D]

Mit Texten von Rosalyn Deutsche, Manthia Diawara, Thomas Hirschhorn, Christian Höller, Silvia Kolbowski, Andrea Geyer, Chantal Mouffe und einem Interview von Sabeth Buchmann mit Barbara Kruger

Das Bild des Intellektuellen hat sich verändert. Die Rolle des global agierenden Fürsprechers und Aufklärers wurde ebenso überholt wie das Modell des lokal intervenierenden Akteurs. Parallel zur Entwicklung der Kulturwissenschaften begibt sich die Kunst seit einigen Jahren auf die Suche nach neuen Kriterien, mit denen sie Partei ergreifen und öffentliche Verantwortung übernehmen kann. Die vorliegenden Texte und Interventionen entwickeln Positionen des politischen Engagements in der künstlerischen und kunsttheoretischen Praxis. Postkolonialistische Reflexion, politisch engagierte Psychoanalyse und Medienkritik sind Paradigmen für soziale Interaktionen und neu definierte Produktionsweisen in der bildenden Kunst und der Kunsttheorie.

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