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GILBERT BRETTERBAUER 360 Seiten, deutsch, 23 x 16,5 cm, broschiert In dem groß angelegten Schreibprojekt übersetzt der österreichische Künstler Gilbert Bretterbauer seine jahrelang intensiv geführten Aufzeichnungen in breit ausufernde, zugleich extrem dicht gewebte Texte. Am Material seines Lebens und seiner Arbeit zwischen Wien und Los Angeles, in den Kunstmilieus und alternativen Szenen der beiden Städte, versucht er die enge Verknüpfung von Intimem und Oberflächlichem, Wahrnehmung und Reflexion. Das Ziel ist eine die autobiografische Kontingenz hinter sich lassende kompositorische Freiheit der Sprachbewegung. Durch den ständigen Wechsel in den Zeitebenen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Erinnern, Beobachten und Wünschen, gelingt es Bretterbauer, seine Themen, Orte, Personen und Projekte immer neu zueinander in Beziehung zu setzen und präsent zu halten. Aus thematischen Zentren und einer Vielzahl von interpretierten Episoden schafft er eine Textordnung, die nach eigenen Regeln funktioniert, wie um dem alltäglichen Geschehen ein dichtes, sinngebendes Raster zu unterlegen. Der Autor versteht das Buch als Ergebnis eines die ganze Existenz und Arbeit als Künstler umfassenden Projekts. Es steht für ihn gleichwertig neben seinen bildnerischen und raumbezogenen Arbeitstechniken. 2005 ISBN 3-85160-033-9 € 26,70 [A] |
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GILBERT BRETTERBAUER Hg: Museum Bellerive,
Zürich Publikation anlässlich
der gleichnamigen Ausstellung 2006 ISBN 978-3-85160-084-1 € 24,70 [A] Deutsch / Englisch, 72 S. + 3 Falttafeln, ca. 80 Abb. in Farbe und s / w, 20 x 23 cm, Flexicover Mit Beiträgen
von Eva Afuhs, Gilbert Bretterbauer, Hermann Czech, Patricia Grzonka,
Adolf Krischanitz, Ausgangspunkte für
die Ausstellung und das begleitende Katalogbuch sind die Sammlungen textiler
Objekte im Züricher Museum Bellerive und in der Toms Pauli Stiftung
in Lausanne. Der österreichische Künstler Gilbert Bretterbauer,
der seit vielen Jahren international mit textilen Formen, Techniken und
Objekten arbeitet, fungiert hier auch als Kurator, der aus den Sammlungen
Exponate ausgewählt hat und sie mit textilen Arbeiten zeitgenössischer
Künstler kombiniert, unter ihnen Mike Kelley, Liz Larner, Christine
und Irene Hohenbüchler, Tal R und Michael Kienzer. Die Katalogtexte
der Architekten Hermann Czech und Adolf Krischanitz, der Kunsthistorikerin
Patricia Grzonka und des Kunsthistorikers Max Wechsler und der Philosophin
Elisabeth von Samsonow entwerfen historische und theoretische Ansätze
zu einer Ästhetik des Textilen in der |