Film, Avantgarde, Biopolitik

Biopolitik
Film, Avantgarde, Biopolitik

S. Buchmann/H. Draxler/S. Geene

Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 9

Dt., 428 S., Abbildungen in Farbe 22 x 16,5 cm, Paperback

2009

ISBN 978-3-85160-134-3

€ 24,70 [A]

€ 24,00 [D]

Mit Beiträgen von Rainer Bellenbaum, Wolfgang Bock, Gregg Bordowitz, Sabeth Buchmann, Peter Bürger, Eric de Bruyn, Astrid Deuber-Mankowsky, Katja Diefenbach, Helmut Draxler, Thomas Elsässer, Stephan Geene, Eva Geulen, Stephan Gregory, Marina Grzinic, Tom Holert, Nitzan Lebovic, Bert Rebhandl, Drehli Robnik, André Rottmann, Hito Steyerl und Tanja Widmann

Der Reader dokumentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojekts an der Jan-van-Eyck-Akademie und dreier Symposien zum Thema „Biopolitik“, die sich mit dem Topos der Biopolitik im Kontext des Mediums Film auseinandersetzten, „Film“ verstanden als Medium, das für die historischen Avantgarden der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in ihren Revivals der sechziger bis neunziger Jahre eine Schlüsselfunktion übernehmen sollte.
Die Fragestellung des Readers setzt bei den Widersprüchen und Aporien von „Biopolitik“ an und verfolgt den von Michel Foucault postulierten „Imperativ der Lebensoptimierung“ in den sozialrevolutionären, transgressiven Praktiken der ästhetischen und politischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts. Bei aller methodischen Diversität der Beiträge ist es der Anspruch dieser Publikation, das umrissene lebenswissenschaftliche Feld philosophisch, kunst- / filmwissenschaftlich und diskurstheoretisch umfassend zu bearbeiten.