MICHAEL HUEY
DEARIE
The Louis Betts Portrait of Harriet King Huey

Englisch, 120 Seiten, zahlr. Farbige Abb., 16,5 x 21,5 cm, Paperback.

2011

Vertrieb ausserhalb Österreichs, ausser UK: Vice Versa, Berlin
Vertrieb UK und Irland, Mittlerer und Ferner Osten: John Rule, London

ISBN 978-3-85160-196-1

€ 24,00 [A]
€ 23,00 [D]

Der amerikanische Künstler Michael Huey führt sein Forschungsinteresse familiärer Geschichten und Personen, Häuser und Photos, Gemälde und Paraphernalia seiner aus Chicago stammenden Familie weiter. In diesem neuen Buch folgt er selbst den feinsten Spuren eines Familienportraits, ausgeführt von einem angesagten Maler des frühen
20. Jahrhunderts.

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MICHAEL HUEY
Houseguests / China Cupboard

Engl., 58 S., 28 x 20,5 cm, zahlreiche Abb. in Farbe, broschiert

ISBN 978-3-85160-191-6

€ 18,00 [A]
€ 17,50 [D]

Mit Beiträgen von Philipp Bloom, Jennie Hirsch und Michael Huey

Das Buch dokumentiert zwei Soloausstellungen des amerikanischen Künstlers Michael Huey, in denen er sich wieder (wie in den zuvor erschienenen Katalogen Betsy and IKilled the Bear und ASH, inc.) den Themen Vermächtnis und Verlust und den Geheimnissen der Repräsentation und der Archive widmet.

Für seine Einzelausstellung Houseguests (2010) produzierte Huey eine Reihe von Fotografien nach Fotografien, die Rokokostilmöbel in amerikanischen Privathäusern gewidmet waren. Seine vergrößerten Tableaus stellte Huey in den repräsentativen Räumen der 1820er Jahre des Schlosses Damtschach in Kärnten auf und fotografierte sie in diesem Kontext erneut.

Die Orientierung an solchen Traditionslinien und das Einschreiben in vorgefundene Narrative liegt auch der zweiten in diesem Band versammelten Werkserie zugrunde. Die spektralfarbigen Negative von Porzellanschränken und Vitrinen aus privaten Haushalten gehen in der Serie China Cupboards über das Dokumentarische hinaus und werfen Fragen nach der Bedeutung persönlicher Repräsentation zwischen gesellschaftlich kodierten Erinnerungs- und Geschichtsbildern auf.

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MICHAEL HUEY
ASH, inc.

Engl., 56 S., 28 x 20,3 cm, zahlreiche Abb. in Farbe, broschiert

ISBN 978-3-85160-141-1

€ 22,00 [A]
€ 21,40 [D]

Mit Beiträgen von Michael Huey, Abraham Orden und Jasper Sharp

Anhand der Stichwörter "Pompeii" und "Ash" werden in ASH, inc. der Verlust und die Aufarbeitung von (Familien-) Geschichte thematisiert. Der Untergang, sowie die Wiederentdeckung und Ausgrabung der antiken Stadt, weisen zu Hueys künstlerischer Vorgangsweise gewisse Parallelen auf; sie dienen als Basis für ein Narrativ, das Huey anhand von gefundenem, zum Teil stark beschädigten, auf jeden Fall vernachlässigten, Bild- und sonstigen Material erzählt. Aus der Geschichte Pompejis, der eigenen Familiengeschichte und den (manchmal nicht völlig bekannten) Geschichten der Fotos selbst webt Huey ein dichtes Netz neuer Zusammenhänge. Abraham Orden schreibt: "Through hard looking, he has learned the pictures' language, learned to open them to love the way the words of a poem are loved."

ASH, inc. - der Titel stammt vom ehemaligen Firmennamen des Großvaters - erscheint anlässlich einer Solo-Ausstellung von Michael Huey bei Song Song, Wien.

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MICHAEL HUEY
Betsy and I killed the Bear

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Charim Galerie
14. Februar – 31. März 2007

ISBN 978-3-85160-101-5

€ 24,00 [A]
€ 23,30 [D]


"Betsy and I Killed the Bear" ist ein veraltetes amerikanisches geflügeltes Wort, dessen Bedeutung heutzutage beinahe völlig verloren gegangen ist. Huey arbeitet oft mit solchen evokativen, etwas rätselhaften, gleichsam archäologischen Funden. Huey sucht nach Spuren der Existenz Anderer in verworfenen oder nicht beachteten Dingen und sieht seine Arbeit als Kollaboration mit der Vergangenheit. Bei "Betsy and I Killed the Bear" hat er sich fast ausschließlich auf gefundene Bilder der eigenen Familiengeschichte konzentriert: 35 mm Kodachrome Kleinbilddias, die er übernimmt und im analogen Verfahren neu präsentiert.
Hueys Bemühen ist zweierlei: in seinen fiktiven "Erinnerungen" zu schwelgen, sozusagen seine eigene Präsenz darin zu finden, und trotzdem eine offene Geschichte daraus zu machen - die Fiktion also zu erweitern, um für Nichtbeteiligte Platz zu schaffen.

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