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DAVID
QUIGLEY Carl Einstein. A Defense of the Real Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Bd. 3 Englisch, 316 S., zahlreiche Abb. in Farbe und s/w, 22,5 x 16,5 cm, gebunden, 2006 ISBN
978-3-85160-083-4 Carl
Einstein erscheint immer deutlicher als eine der repräsentativsten,
komplexesten und zukunftsweisenden Figuren in den Auseinandersetzungen
und Engagements der europäischen Künstler und Intellektuellen
zwischen 1. Weltkrieg, Revolution, Avantgardekunst, Spanischem Bürgerkrieg
und Nationalsozialismus. Mit seinen Büchern über „Negerplastik“
(1915) und „Die Afrikanische Plastik“ (1921) öffnet er den
Blick auf die eigenständige „Realität“ und „Intensität“
dieser Kunst, Begriffe, die er in seinen späteren Entwürfen
zur Kunst der Gegenwart zugrunde legt und weiterentwickelt. Mitherausgeber
diverser Zeitschriften (u.a. Die Pleite, mit Wieland Herzfelde),
Zusammenarbeit mit Franz Pfemfert, George Grosz und John Heartfield,
Autor einer sehr erfolgreichen Geschichte der „Kunst des 20. Jahrhunderts“
und einer ersten Monographie über Georges Braque, nach seiner
Übersiedlung nach Paris in engem Kontakt mit Picasso und Daniel-Henri
Kahnweiler, mit Georges Bataille Herausgeber der „Documents“ (1929),
anarchistischer Aktivist und Spanienkämpfer: als intellektuelle
Biographie, in der sich ein Zeitalter abbildet, fasst der englische
Philosoph David Quigley die Stationen und Positionen Einsteins auf
den Terrains der politischen, philosophischen und ästhetischen
Auseinandersetzungen um eine „neue“ Kunst und eine „neue“ Gesellschaft. |